Eltern - Hausaufgabentipps

Hausaufgabentipps

Aus dem Runderlass des Kultusministeriums Hausaufgaben für die Klassen 1 bis 10 aller Schulformen

  • Hausaufgaben ergänzen die schulische Arbeit, deren wesentlicher Teil im Unterricht geleistet wird.
  • Hausaufgaben müssen in ihrem Schwierigkeitsgrad und Umfang die Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen und von diesen selbständig, d.h. ohne fremde Hilfe, in angemessener Zeit gelöst werden können.
  • Hausaufgaben sollen so bemessen sein, dass sie, bezogen auf den einzelnen Tag, in folgenden Arbeitszeiten erledigt werden können:
  • für die Klassen 1 und 2 in 30 Minuten,
    für die Klassen 3 und 4 in 60 Minuten
    für die Klassen 5 und 6 in 90 Minuten,
    für die Klassen 7 bis 10 in 120 Minuten.
  • Die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer hat in Zusammenarbeit mit den in der Klasse unterrichtenden Fachlehrkräften das Ausmaß der Hausaufgaben zu beobachten und ggf. für einen Ausgleich zu sorgen.
  • Hausaufgaben müssen regelmäßig überprüft und für die weitere Arbeit im Unterricht ausgewertet werden. Sie werden in der Regel nicht zensiert, sollten jedoch unter pädagogischen Aspekten Anerkennung finden.

Auszug aus dem Schulgesetz:

Eltern wirken im Rahmen dieses Gesetzes an der Gestaltung der Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schule mit. Sie sorgen dafür, dass ihr Kind seine schulischenPflichten erfüllt.

Bei Besonderheiten bezüglich der Hausaufgaben schreiben Sie bitte eine kleine Notizan die jeweilige Lehrperson.

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Langwierige Diskussionen und Drohungen bis hin zum offenen Streit begleiten in vielen Familien den Nachmittag. Langeweile, Frust und Desinteresse, aber auch Überforderungen und Unverständnis können die Ursachen für das „Drama“ sein. Unsere Tipps helfen Ihnen, den Hausaufgabenfrust zu beenden bzw. ihm vorzubeugen.

Regel 1
Achten Sie auf optimale Arbeitsbedingungen, gutes Licht, einen festen Arbeitsplatz (am besten ein eigener Schreibtisch).

Regel 2
Lassen Sie Ihr Kind selbst entscheiden, wann es seine Aufgaben machen möchte. Manche Kinder wollen gleich nach dem Mittagessen anfangen, manche erst eine Pause machen. Allerdings: Die beste Zeit fürs Lernen ist etwa 90 Minuten nach dem Essen. Dann ist der Körper nicht mehr mit der Verdauung beschäftigt undder Geist wieder bereit, Neues aufzunehmen oder Gelerntes zu wiederholen.

Regel 3
Legen Sie gemeinsam für jeden Tag eine konkrete Hausaufgabenzeit. Daran muss sich Ihr Kind halten. Sonst wird das Hinauszögern zur Methode.

Regel 4
Ordnung und Übersichtlichkeit machen das Leben leichter: Der Schreibtisch sollte ausschließlich für die Hausaufgaben reserviert sein. CDs und Comics haben da nichts verloren.Bunte Ablagekörbe, liebevoll beklebte Aktenordner und Schnellhefter helfen, Spaß am Ordnunghalten zu bekommen. Denn wer organisiert lebt, spart Zeit. Und die kann ein Kind dann mit Dingen verbringen, die ihm wirklich Spaß machen.

Regel 5
Generell gilt: Zum Lernen ist der Abend tabu! Sonst schiebt Ihr Kind die Aufgaben den ganzen Tag vor sich her. Das belastet.Außerdem regen sich Kinder und Eltern abends eher über verpatzte Aufgaben auf als am Nachmittag. Die Folge: Das Kind schläft schlecht ein, hat Albträume und ist morgens müde.

Regel 6
Schüler brauchen spätestens alle 30 Minuten eine Pause. Das heißt: fünf Minuten aufstehen, die Beine bewegen, etwas zu trinken holen, das Zimmer lüften, kurz in den Garten oder auf den Balkon gehen und frische Luft schnappen.

Regel 7
Halten Sie stets einen Vorrat an Schulutensilien parat (Bleistifte, Radiergummis, Füllerpatronen, verschiedene Schreibhefte). So vermeiden Sie, dass Ihr Kind die ersten zehn Minuten damit vertrödelt, im ganzen Haus nach einem Stift zu suchen.

Regel 8
Stellen Sie zur Hausaufgabenzeit das Telefon leise, und sorgen Sie dafür, dass auch die Freunde Ihres Kindes über diese Fixzeit Bescheid wissen. Außerdem ist "Ich rufe später zurück!" ein Satz, den auch Kinder lernen können.

Regel 10
Belohnungen sind erlaubt und dürfen als kleine Motivationshilfe ruhig schon zu Beginn der Hausaufgaben angekündigt werden.Süßigkeiten oder eine Extrastunde Fernsehen taugen dafür nicht. Stattdessen sollten gemeinsame Unternehmungen wie etwa zwei Stunden im Schwimmbad oder ein Zoobesuch ein Anreiz sein, die Arbeit schneller hinter sich zu bringen.

Für die Eltern und Erziehungsberechtigten

Achten Sie bitte auf folgende Punkte:

  • Lassen Sie sich vor Beginn der Hausaufgaben vom Schultag berichten. Zeigen Sie Ihr Interesse und besprechen Sie eventuelle Probleme.
  • Falls Ihr Kind Fragen hat unterstützen Sie es; sagen Sie die Aufgabe jedoch nicht vor.
  • Bitte kontrollieren Sie die fertigen Hausaufgaben (auch Eltern von OGS Kindern)auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Lassen Sie Fehler von Ihrem Kind berichtigen.
  • Unterzeichnen Sie alle Aufgaben in den jeweiligen Heften. Wir kontrollieren täglich die Hausaufgeben auf Vollständigkeit, in unregelmäßigen Abständen auch auf Richtigkeit.
  • Falls Ihr Kind große Schwierigkeiten bei den Hausaufgaben hat oder unverhältnismäßig lange zur Bearbeitung braucht, notieren Sie dies bitte unter der Aufgabe!
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind anschließend seine Schultasche für den nächsten Tag packt. Die Checkliste hilft dabei.
  • Vergessen Sie nicht, Ihr Kind für die getane Arbeit zu loben.

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